Mit der Veröffentlichung von Battlefield 3 Aftermath stellen sich tausende Spieler wieder die Frage, ob ein solches DLC den Kauf überhaupt Wert ist. Schließlich gibt es viele Spieler, die auf Aftermath noch keinen Zugriff haben, da ihnen das Premium Paket fehlt. Weitaus mehr Spieler waren aber vom letzten Battlefield 3 DLC – Armored Kill schwer enttäuscht und wollen nicht erneut ein Desaster erleben. Während es für PC Spieler druchaus Sinn ergab Armored Kill zu spielen, war es für Konsoleros ein Desaster. Riesige Karten, wenige Fahrzeuge und fehlendes Teamplay sorgten dafür, dass Spieler Minuten lang durch die Prärie laufen durften und dafür nicht mal ein Achievement erhalten haben.
Doch in unserem Artikel geht es nicht um vergangene Spielzeit, sondern um das was euch dank Aftermath erwartet.
Battlefield 3: Aftermath – Testbericht:
Zunächst ist einmal zu sagen, dass die vier neuen Karten (Markaz Monolith, Azadi Palace, Epicenter, Talah Market) wesentlich kompakter sind als die aus Armored Kill, dabei aber nicht so klein sind wie die vom zweiten Battlefield 3 DLC Close Quarters. Aftermath ist trotz der Helikopter auf der Karte Markaz-Monolith ein sehr auf den Bodenkampf ausgelegtes DLC, an dem Infanteristen und Battlefield Veteranen ihre wahre Freude haben werden. Jets gibt es keine. Alle Karten sind für alle Modi verfügbar.

Die modifizierten Jeeps wissen ebenfalls von sich zu überzeugen. Durch ihre Bewaffnung sind sie ein ernstzunehmender Gegner im Kampf auf den Straßen und Gassen. Allerdings lassen sich die Schützen sowie die Fahrer mit ein paar gezielten Schüssen auch eliminieren.

Der neue Scavenger Modus, der mit Aftermath eingeführt worden ist, stellt gleichzeitig einen der intensivsten Spielmodi dar. Zufällig erscheinende Waffen und die knappe Munition schaffen gleichzeitg eine spannende Atmosphäre. Sonst ist das Spielprinzip jetzt identisch dem Conquest Domination, welcher aus Close Quarters bereits bekannt ist. Vielen bisher unbekannt ist die Tatsache, dass es eine Munitionskiste auf der Karte gibt.

Fazit:
Aftermath ist eine Erweiterung für Battlefield 3 und kein neues Spiel. Allerdings hat DICE mit diesem DLC nochmals die Möglichkeiten und Vielseitigkeit bewiesen. Das Urbane-Setting wirkt real und passend zum vom Erbebenen geplagten Iran. Die Karten sind durch Geheimwege, Tunnel und Auswirkungen der Erbeben mehr als abwechslungsreich.
Mit der Armbrust hat DICE eine neue Waffe mit ins Spiel gebracht, die vor allem spielerisch eine völlig neue Herausforderung darstellt. Sonst muss das Waffenarsenal aber auf Erweiterungen verzichten.
Schade fanden wir den Umstand, dass die Erde nur auf der Karte Epizentrum erschüttert wird und andere Karten von diesem Feature nicht profitieren.

Kurz gefasst: Aftermath bietet für Premium Spieler eine gelungene Abwechslung. Die Karten sind DICE gut gelungen und das typische „Battlefield-Gefühl“ kommt schnell auf. Nicht-Premium Spieler können daher am 11.12. 2012 (PS3) sowie am 18.12. 2012 (PC/X360) ruhig die circa 15 Euro investieren. Es lohnt sich.
Deine Meinung ist gefragt. Berichte uns über deine Erfahrung mit Aftermath in unseren Kommentaren.




Zitat: “Alle Karten sind für alle Modi verfügbar.” – Falsch! Talaha Market gibt es kein Conquest Large, warum versteh ich auch nicht ganz, muss man halt auf Conquest Assault Large ausweichen. Nur so zur Ergänzung. 😉
Da hast du recht und unrecht. Es scheint einen Bug zu geben. Talah Market soll in allen Modifikationen verfügbar sein, so steht es im Admin Guide von DICE zum R34 Serverpatch. Ich habe mal einen Screen gemacht. Gehen tut das ganze scheinbar aber nicht. Ich frage mal bei DICE nach was da los ist 🙂
http://i.imgur.com/yEpuN.png
Na da bin ich ehrlich gesagt einmal froh, wenn das nur ein Fehler ist und nicht so beabsichtigt war. In der Mapliste auf meinem Server kann ichs nämlich auch nicht auswählen. Danke für die Info. 🙂
Ich bin jedes mal begeistert von den Maps, besonders von Epizentrum:
Unterirdische Tunnel, Schluchten und Gassen.
Die Maps sind alle sehr vielseitig 🙂
von allen DLCs find ich aftermath am besten 🙂
Auf den ersten eindruck sehen die maps ganz nett aus – aber etwas genauer hingeschaut … lächerlich wenig der Häuser kann man betreten… hätte ich wesentlich mehr / besser erwartet.