Nach der Verschiebung von Season 2 meldet sich DICE‑Producer Phil Girette zu Wort und macht Spielern Hoffnung, denn weitere Delays sollen in Zukunft nicht mehr zur Regel werden. Laut Girette habe das Team “eine ganze Menge verschiedener Schritte” in unterschiedlichen Abteilungen angestoßen, damit neue Seasons “sofort” starten, sobald die aktuelle Season planmäßig endet.
Warum Season 2 überhaupt verschoben wurde
Girette sagt offen, dass Battlefield 6 zwar “nicht die beste Historie” im Vergleich zu anderen Battlefield Launches habe, der Release diesmal aber vergleichsweise rund gelaufen sei. Genau dieser Launch habe allerdings massiv Ressourcen gebunden und als man den geplanten Season 2 Content bewertet habe, sei die Entscheidung gefallen, dem Season 2 Paket “mehr Zeit im Ofen” zu geben, um die Inhalte zu polieren und die Spieler‑Erwartungen zu treffen.
Der entscheidende Punkt: Eine Season ist mehr als nur ein Patch
Spannend ist vor allem seine Begründung, warum ein Delay so weitreichend ist. Sobald eine Season geplant wird, hängen daran auch Marketing‑Arbeiten und feste Zeitfenster, die nicht nur das Game betreffen, sondern viele andere Bereiche inklusive der Planung zukünftiger Seasons.
Weitere Details nennt DICE nicht, aber die Richtung ist klar. Das Studio will sich organisatorisch so aufstellen, dass geplante Season‑Wechsel ohne zusätzliche Wartezeit passieren. Die Konkurrenz schläft nicht und wenn Spieler nach einem Content‑Loch abwandern, kommen sie womöglich nicht zurück, egal wie gut die nächste Season wird.
Guter Claim – Jetzt muss DICE abliefern
Dass DICE Season 2 lieber später und „polished“ bringt, ist grundsätzlich die richtige Priorität, wenn es um Vertrauen nach dem Launch geht. Gleichzeitig ist das Versprechen künftig keine Delays mehr zu haben, erst dann belastbar, wenn Season 3 und Season 4 wirklich im geplanten Takt erscheinen und mindestens den Umfang von Season 1 & 2 haben.
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